Bieten Sie Ihrem Unternehmen das Marketing, das es verdient
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Agentur spezialisiert auf Public Relations und integrierte Kommunikation
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Nur von ihrem Verfasser bestätigte Bewertungen zählen für die Note. Die anderen werden angezeigt und als nicht verifiziert gekennzeichnet.
Eine Social-Media-Agentur übernimmt, was im Alltag vieler Schweizer Firmen liegen bleibt: regelmässige Beiträge, Antworten auf Kommentare, bezahlte Kampagnen und die Frage, ob das alles überhaupt Kunden bringt. Hier vergleichen Sie 86 Agenturen, die auf La Fabrique du Net Social Media als Kompetenz angeben. Sie sitzen vor allem in Zürich (17) und Genf (15), danach in Bern (8), Luzern (5) und Lausanne (4); gut zwei Fünftel verteilen sich auf kleinere Orte. Weil Genf fast so viele Agenturen stellt wie Zürich, lohnt sich ein Blick auf die Arbeitssprache jeder Agentur. Unter der Liste finden Sie veröffentlichte Monatspreise, Hinweise zu Influencer-Regeln und eine Vorlage für Ihr Briefing.
Nicht jede Plattform passt zu jedem Geschäft. Für Konsumgüter, Gastronomie und Tourismus stehen Instagram und TikTok im Vordergrund, für Industrie, Beratung und Recruiting eher LinkedIn, für erklärende Inhalte YouTube. Viele Agenturen haben einen klaren Schwerpunkt, auch wenn sie alle Kanäle anbieten. Fragen Sie nach Beispielen genau auf der Plattform, die für Sie zählt, und nach der Begründung, warum andere Kanäle weggelassen werden. Eine Agentur, die Ihnen von Anfang an fünf Netzwerke empfiehlt, sollte erklären, wer die Inhalte dafür produziert.
Veröffentlichte Preise sind selten, einige Agenturen legen sie aber offen, jeweils laut eigener Website, abgerufen im Oktober 2026. Eine Agentur aus dem Thurgau nennt für Social-Media-Betreuung ab CHF 1'350 im Monat, mit schriftlichem Festpreisangebot. Eine Deutschschweizer Agentur bietet für ihre Lausanner Kundschaft Pakete von CHF 800 bis CHF 3'500 pro Monat an, zuzüglich 8,1 % MWST. Eine Genfer Agentur nennt Pauschalen von CHF 450 bis CHF 1'600 pro Monat und weist darauf hin, dass das Mediabudget nicht inbegriffen ist. Die Unterschiede erklären sich durch Anzahl Posts, Kanäle, Videoanteil und Community-Betreuung. Vergleichen Sie Offerten deshalb nach Leistungsumfang und nicht nach dem Preis pro Monat allein.
Bei Social Media bezahlen Sie meist zwei Dinge: die Arbeit der Agentur und das Werbebudget, das direkt an Meta, LinkedIn oder TikTok geht. Organische Beiträge bauen Vertrauen und eine Gemeinschaft auf, erreichen aber oft nur einen Teil Ihrer Follower. Bezahlte Kampagnen liefern schneller Reichweite und messbare Anfragen, kosten aber laufend. Klären Sie, ob das Mediabudget in der Pauschale steckt, wer die Werbekonten besitzt und ob die Agentur einen Anteil am Werbebudget verrechnet.
Neben Zürich, Genf, Bern, Lausanne und Luzern sind Zug und Carouge mit je zwei Sitzen vertreten, Baar, Courtételle und Bussigny mit je einem. Unter diesen zehn häufigsten Sitzorten liegen 33 Sitze in der Deutschschweiz und 23 in der Romandie; die übrigen 31 Agenturen verteilen sich auf weitere Gemeinden. Für Social Media ist der Sitz weniger wichtig als bei Fotoshootings oder Events: Wer regelmässig Inhalte vor Ort in Ihrem Betrieb produzieren lässt, spart mit einer Agentur in der Nähe Reisezeit. Für reine Kampagnenbetreuung genügt meist die Zusammenarbeit per Videocall.
Ein Post, der in Zürich funktioniert, wirkt in Lausanne nicht automatisch. Humor, Dialekt und Bezüge unterscheiden sich, und eine Übersetzung klingt schnell steif. Wenn Sie beide Sprachregionen ansprechen, fragen Sie, ob die Agentur Muttersprachlerinnen und Muttersprachler für Deutsch und Französisch im Team hat oder Inhalte extern übersetzen lässt. In Zürich und Basel kommt oft Englisch dazu, etwa für internationale Teams oder Recruiting.
In dieser Auswahl geben 43 Agenturen höchstens fünf Mitarbeitende an, 25 zwischen sechs und zwanzig, 9 zwischen 21 und 100 und zwei mehr als hundert. Kleine Teams sind oft nah am Kunden und reagieren schnell auf Kommentare, haben aber begrenzte Kapazität für Videoproduktion oder mehrere Sprachen. Grössere Agenturen decken Strategie, Produktion und Werbung intern ab. Fragen Sie, wer die Community betreut, wenn Ihre Ansprechperson in den Ferien ist, und wie schnell Antworten an Wochenenden erfolgen.
Der grösste Aufwand liegt meist in der Produktion. 14 Agenturen der Liste nennen Video als Teilkompetenz, 10 Grafik, 12 Content Marketing. Klären Sie, ob die Agentur selbst filmt und fotografiert oder mit Partnern arbeitet, wer Texte freigibt und wie viele Korrekturschleifen im Preis enthalten sind. Community-Management heisst, Kommentare und Nachrichten zu beantworten; legen Sie fest, welche Fragen die Agentur selbst beantworten darf und welche an Sie weitergehen. Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz beschleunigen Entwürfe, ersetzen aber nicht die Kenntnis Ihres Angebots.
9 Agenturen der Auswahl nennen Influencer-Marketing. Viele Schweizer Influencer haben kleine, aber treue Gemeinschaften. Eine internationale Vermittlungsplattform gibt als Durchschnitt ihrer eigenen Kampagnen CHF 52 für einen Influencer-Post von 30 Sekunden in der Schweiz an; das ist ein Plattformwert, kein Marktpreis. Grössere Kampagnen mit bekannten Gesichtern kosten ein Vielfaches. Lassen Sie sich von der Agentur zeigen, wie sie Profile auswählt, gekaufte Follower erkennt und Resultate misst.
Die Schweizerische Lauterkeitskommission hält in Grundsatz B.15 fest, dass kommerzielle Kommunikation über ein Social-Media-Konto unlauter ist, wenn sie «für die Nutzer nicht eindeutig als solche erkennbar ist». Bezahlte Beiträge von Influencern gehören deshalb klar gekennzeichnet, und die Agentur sollte das vertraglich regeln. Für Werbepixel, Lead-Formulare und Gewinnspiele gilt zudem das revidierte Datenschutzgesetz seit dem 1. September 2023. Fragen Sie, wer Datenschutzerklärung und Einwilligungen auf Ihrer Website anpasst.
Follower und Likes sind leicht zu zählen, sagen aber wenig über den Geschäftserfolg. Wichtiger sind Klicks auf Ihre Website, Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe im Shop oder Kosten pro Lead bei Kampagnen. Vereinbaren Sie vor dem Start, welche Kennzahlen im Monatsbericht stehen und welches Ziel nach drei Monaten realistisch ist. Fallstudien auf Agenturwebsites werden aussagekräftig, wenn sie solche Zahlen mit Zeitraum und Ausgangswert nennen.
Schauen Sie sich die eigenen Kanäle der Agentur und zwei bis drei Kundenprofile an, die sie betreut. Prüfen Sie, ob die Beiträge zur jeweiligen Marke passen oder alle gleich aussehen. Fragen Sie nach Kündigungsfristen: Viele Pauschalen sind monatlich kündbar, andere setzen sechs oder zwölf Monate voraus. Klären Sie, dass Konten, Bilder und Videos nach dem Ende der Zusammenarbeit bei Ihnen bleiben.
Bisher sind auf dieser Seite 3 verifizierte Bewertungen erfasst, alle für dieselbe Agentur und alle mit der Note 5. Für die übrigen Profile gibt es noch keine Bewertung, und die meisten Profile sind noch nicht von der Agentur selbst übernommen; Angaben zu Sitz und Teamgrösse stammen aus öffentlichen Quellen. Die Reihenfolge der Liste ist also ein Ausgangspunkt. Referenzen bei bestehenden Kunden geben Ihnen ein genaueres Bild.
Laut Paylab für die Schweiz (abgerufen im Oktober 2026) verdienen 80 % der Social-Media-Spezialisten zwischen 3 978 und 6 933 CHF brutto im Monat, dazu kommen Sozialleistungen und Arbeitsplatz. Eine interne Person kennt Produkte und Team und kann spontan Inhalte aus dem Betrieb posten. Eine Agentur bringt Erfahrung mit Werbung, Video und mehreren Plattformen. Häufig ist eine Mischung sinnvoll: intern die tägliche Präsenz, extern Strategie, Kampagnen und Produktion.
Nennen Sie Ziel und Zielgruppe, die Kanäle, die Sie heute nutzen, mit Followerzahl und bisherigen Ergebnissen, Ihre Sprachen, die gewünschte Anzahl Beiträge, ob Werbung geplant ist und mit welchem Budget. Legen Sie Beispiele bei, die Ihnen gefallen, und solche, die Sie vermeiden möchten. Geben Sie an, wer intern Inhalte freigibt und wie schnell.
Für den Vergleich reichen meist zwei bis drei Offerten auf Basis desselben Briefings. Statt eines langen Vertrags lohnt sich oft ein Probemonat oder ein klar begrenztes Startpaket. So sehen Sie, wie die Agentur arbeitet, wie schnell sie reagiert und ob ihre Inhalte zu Ihrer Marke passen, bevor Sie sich länger binden.
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